11. Oct. 06, 15:49
by janet
about: bibliothek
die Nationalbibliothek
Ich werde mich nie wieder beschweren, Deutschland sei zu bürokratisch. Die Franzosen schaffen es tatsächlich dem ganzen eins drauf zu setzen. Ich habe gerade zwei Stunden in der Nationalbibliothek Frankreichs verbracht. Leider nicht um zu arbeiten, denn das war allein meine Anmeldezeit. Man darf Nummern ziehen, wie beim Einwohnermeldeamt, und irgendwann wird einem dann ganz freundlich dieses durchaus sehr komlizerite System erklärt. Dann zieht man nochmal eine Nummer, um eine Karte ausgestellt zu bekommen, die man nur an drei tagen im Jahr benutzen darf. Es sei denn ich könnte eine imens lange Bibliographieliste vorweisen und mein Professor müsste ein Dokument für mich ausfüllen. Denn ich hatte mir auch gleich das beste ausgesucht. Ich wollte ein Buch aus dem Teil Rez-jardin. Dafür braucht man nochmal extra Reservationen und und und. Wäre alles noch machbar gewesen, aber ich bin leider an den 7 Euro Eintritt gescheitert. Ich hatte nur 3 dabei und meine Bankkarte wollte der Automat nicht. Soviel zum freien Wissenszugang. Ohne diese Karte wurde mir ebenfalls der Zutritt zu auch nur irgendeinem Arbeitsplatz verweigert, so daß ich mich nicht mal an etwas anderem arbeiten konnte.
Da war ich schon ziemlich gefrustet, also machte ich mich auf in die Bibliothek vom Centre Pompidou, in der alles ganz einfach und kostenlos ist, aber die streiken heute.
Ich versuch es dann morgen noch mal und werde ganz sicher viel Bargeld mitnehmen.
Liebe Grüße
Janet
Da war ich schon ziemlich gefrustet, also machte ich mich auf in die Bibliothek vom Centre Pompidou, in der alles ganz einfach und kostenlos ist, aber die streiken heute.
Ich versuch es dann morgen noch mal und werde ganz sicher viel Bargeld mitnehmen.
Liebe Grüße
Janet